Wh2-next Level
Fort- & Weiterbildung

Next Level

Wir bieten

…pädagogischen Fachkräften in Kitas, Schulen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe und der Jugendhilfe sowie Fachkräften in Behörden und Ämtern in Schleswig-Holstein und darüber hinaus regelmäßige Fortbildungen im Online- und Präsenzformat oder als Inhouse-Fortbildung an.

Unser Fortbildungsangebot:
– Systemische Gewaltprävention
– Mobbingprävention & Mobbingintervention
– Umgang mit herausforderndem Verhalten
– Kommunikative Deeskalation & Selbstschutz
– Konfliktmanagement
– Teambuilding
– Stressmanagement
– Traumasensibles Arbeiten u.v.m.

Systemische Gewaltprävention

Gewaltdynamik verstehen, Prävention & Intervention

Deeskalationstrainings

Deeskalation & Selbstschutz

Gewaltprävention

Die Gewaltprävention in Kitas und Schulen setzt niedrigschwellig an, um bereits Kinder ab sechs Jahren zu erreichen.

Deeskalation im Amt

Gewaltprävention, Deeskalation & Selbstschutz

Unser Fortbildungsprogramm 2026

Alle Fortbildungen 2026 in unser Wh2-Akademie im Überblick

Systemische Teamberatungen

Mit unseren systemischen Teamberatungen, als Alternative zur klassischen Supervision, suchen wir gemeinsam nach lösungsorientierten Ideen.

„Dank der Kooperation zwischen WH2 und dem IBAF wird das wichtige Thema der systemischen Gewaltprävention durch die vielfältigen Kompetenzen, die das Team von WH2 mitbringt, Fachkräften der EGH mit Begeisterung und Praxisnähe zugänglich gemacht.“
Maike Förster & Dr. Lena Steidtmann, IBAF (Insititut für berufliche Aus- und Fortbildung) –  Fachbereich Sonderpädagogik
„Durch die ausdrucksstarke und Praxisbezogene Gestaltung der Gewaltschutz-Fortbildung konnten alle Teilnehmer*innen – Nutzer*innen sowie Mitarbeiter*innen – neue Handlungsoptionen für Krisenkommunikation erlernen. Sie konnten sich mit interessanten Sichtweisen auf gewaltvolles Handeln aus der Systemik auseinandersetzen und Erfahrungen aus ihrem Lebens- und Arbeitsalltag zur Diskussion und Betrachtung einbringen. Vielen Dank und gerne wieder..“
Julia Hillerkuß & Tim Reininghaus – Koordination Gewaltschutz, Brücke Flensburg gGmbH
 

Gewaltdynamik verstehen, Prävention & Intervention

Systemische Gewaltprävention

Fortbildung 1 oder 2-tägig

Ziele

In dieser Fortbildung werden mögliche Ursachen sowie Dynamiken von Gewalt anhand eines systemischen Modells greifbar dargestellt. 
Dabei wird aggressives Verhalten von Gewalt abgrenzt und sich den Fragen gewidmet: Wie können die Klient*innen (und wir Fachkräfte) Wut leben ohne anderen oder sich (uns) selbst zu schaden? Warum ist es nicht hilfreich Aggressionen zu tabuisieren? Wie können wir aggressives Verhalten begleiten?

Die Teilnehmenden lernen systemische Prinzipien und die verschiedenen Säulen und Ebenen der Gewaltprävention kennen.
Zudem wird ihnen ein Modell vorgestellt, das hilfreich sein kann das eigene Konfliktmuster zu durchbrechen und neue konstruktive Wege in der Kommunikation zu finden. Wertfrei, authentisch und selbstkontrolliert.

Das Reframing als Methode des Perspektivwechsels, die in festgefahrenen Situationen eingefahrene Konfliktrollen verändern kann und kleine Einheiten zum Stressmanagement für das eigene Energielevel sind an dem Tag weitere Themen.

Weitere Schwerpunkte werden die Themen Machtmissbrauch, Gruppendynamik, Nachsorge & Konsequenzen (statt Strafe) und das Stressmanagement sein.

 

Seminarinhalte

  • Sensibilisierung für Gewalt
  • Definitionen von Macht, Aggression und Gewalt
  • Differrenzierung von Aggression & Gewalt
  • Ursachen & Dynamiken von Gewalt
  • Formen der Gewalt
  • Ressourcenaktivierung
  • Ebenen & Säulen der Gewaltprävention
  • Positive Aufmerksamkeitsfokussierung
  • Reframing
  • Gruppendynamische Prozesse & Ausgrenzung
  • Rollen(-konflikte)
  • Konfliktmanagement
  • Stressmanagement
  • Wiedergutmachung statt Strafe
  • Nachsorge bei Gewalt
  • Kommunikative Deeskalation
  • Selbstreflexion und Nachsorge

Deeskalationstrainings

SDK – Schutz durch Kontakt

Deeskalation & Selbstschutz

Ziele

Deeskalation beginnt nicht erst wenn eine Situation eskaliert, denn die meisten Eskalationen sind im Vorwege zu vermeiden.
Kommunikative und präventive Deeskalation beginnt bei der Haltung.

Das Verständnis für die Hintergründe der Dynamiken eines Konfliktes und aggressiver Verhaltensweisen sind weitere elementare Bedingungen für eine erfolgreiche Deeskalation.
Der defensive Fremd- und Selbstschutz wird als Notfallkonzept ebenso vermittelt und traininert.
Dieser kommt erst zum EInsatz wenn jede Form der kommunikativen Deeskalation gescheitert ist.

In dieser Fortbildung liegt der Fokus auf der Deeskalation und dem Selbstschutz in hochangespannten Situationen.
Die Fachkräfte lernen, wie sie Klient*innen in akuter Aggression erreichen und die Situation erfolgreich
deeskalieren können. Weiter lernen die Fachkräfte wie sie sich und andere bei Angriffen mit defensiven Techniken
erfolgreich schützen können.
Durch die praxisorientierte und realitätsnahe Vermittlung wird ein nachhaltiger Kompetenzerwerb und eine positive
Veränderung des Mind-Sets in angespannten Situationen gewährleistet.

Methoden

Das Kurskonzept basiert auf Fallbeispielen, Selbsterfahrungsübungen, Rollenspielen und Simulationen.

Seminarinhalte

  • Kommunikative Deeskalation
  • Kommunikationsformen
  • Kommunikativer Status & Körperprache
  • Umgang mit Widerständen
  • Systemische Fragen & Konfliktkommunikation
  • Umgang mit eigenen Emotionen und Affektkontrolle
  • Distanzzonen
  • Selektive Wahrnehmung
  • innere & äußere Haltung
  • Konfliktgespräche führen
  • Eigene Grenzen setzen
  • defensive Techniken zum Selbstschutz
  • Taktiken im Selbstschutz
  • Hilfsmittel im Selbstschutz
  • Methoden zur Selbstreflexion
  • elementare Aspekte der Nachsorge